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Redaktionsplan erstellen: In 5 Schritten zum Themenplan für Ihren Unternehmensblog

vor 5 Tagen
4 Min. Lesezeit

Der Start war gut. Drei Beiträge standen, dann kam ein großer Auftrag dazwischen, und der Blog ruht seit Wochen. Kennen Sie das? Ein Redaktionsplan verhindert genau das. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen in fünf Schritten, wie Sie ihn erstellen, auch wenn Sie nur einen kleinen Blog betreiben.


Was ein Redaktionsplan ist und wofür Sie ihn brauchen

Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht darüber, welcher Beitrag wann erscheint, wer ihn schreibt und welches Ziel er hat. Mehr ist es nicht. Er kann eine Tabelle sein, ein Kalender oder eine Liste in Ihrem Notizprogramm.


Der Nutzen liegt im Alltag:

  • Sie veröffentlichen regelmäßig, weil Termine feststehen.

  • Ihre Themen wiederholen sich nicht und decken Ihr Angebot breit ab.

  • Sie schreiben nicht unter Zeitdruck, weil Sie früh wissen, was ansteht.


Lohnt sich das schon bei einem kleinen Blog? Ja. Gerade wenn Sie allein oder zu zweit schreiben, hilft ein Plan, den Blog neben dem Tagesgeschäft nicht zu vergessen.


Schritt 1: Ziel und Zielgruppe festlegen

Fragen Sie sich zuerst: Wer soll Ihre Beiträge lesen, und was soll diese Person danach tun? Vielleicht soll sie Sie anfragen, einen Newsletter abonnieren oder Ihre Leistung besser verstehen.


Schreiben Sie das Ziel in einem Satz auf. Zum Beispiel: „Unsere Beiträge sollen Inhaber kleiner Firmen erreichen, die einen Blog starten wollen, und zu einer Anfrage führen.“ Jedes spätere Thema muss sich an diesem Satz messen lassen.


Schritt 2: Themen und Suchbegriffe sammeln

Aufgeklapptes Notizbuch mit Lupe, Karteikarten und gelben Haftstreifen auf einem hellen Schreibtisch

Jetzt sammeln Sie, worüber Sie schreiben könnten. Gute Quellen sind:


  • Fragen aus Kundengesprächen und E-Mails

  • Ihre eigenen Leistungen und was Kunden dazu nicht wissen

  • Suchbegriffe, nach denen Ihre Kunden bei Google suchen könnten


Notieren Sie zu jedem Thema einen Suchbegriff. Das ist die Wortgruppe, die ein Leser eintippen würde, etwa „Redaktionsplan erstellen“ oder „Pressemitteilung schreiben“. Diese Begriffe gehören später in die Überschrift, den Einstieg/Teaser und natürlich in den Fließtext selbst. Ob viele Menschen nach Begriffen auf Ihrer Liste suchen, können Sie mit einer Keyword-Recherche prüfen. Für den Anfang reicht es, ehrlich zu fragen: Würde mein Kunde das so formulieren?


Gern unterstützen wir Sie bei den ersten Schritten.


Schritt 3: Themen in Kategorien und Formate ordnen

Stapel leerer Karteikarten in verschiedenen Formaten mit gelben Reitern neben einem Klemmbrett

Sortieren Sie Ihre Sammlung in wenige Kategorien. Drei bis fünf genügen. So behalten Leser und Suchmaschinen den Überblick.


Wir machen es bei uns so: Unser Blog hat die Kategorien „Texte schreiben“, „SEO“, „Start-up-Szene“ und „Kolumne“. Jeder neue Blogbeitrag wird hier einsortiert. Passt ein neuer Beitrag in keine der Kategorien, ist es entweder das falsche Thema - oder aber es ist Zeit, die Themenfelder mit Plan und Strategie auszuweiten.


Wählen Sie dazu ein Format. Ein Ratgeber z.B. erklärt Schritt für Schritt. Wie das aussehen kann, zeigen unsere beiden Ratgeber zur Produktbeschreibung: Tipps für eine erfolgreiche Produktbeschreibung im Onlineshop und SEO, Emotionen und Storytelling in der Produktbeschreibung. Eine Checkliste fasst zusammen. Ein Interview bringt eine zweite Stimme ein. Eine Kolumne darf persönlich und meinungsstark sein. Wechseln Sie die Formate ab, das hält den Blog lebendig.


Auch der Ton gehört zum Format. Welche Fehler Sie dabei vermeiden, lesen Sie in unserem Beitrag Bessere Texte schreiben: Vermeiden Sie diese Fallen.


Schritt 4: Rhythmus und Zuständigkeiten festlegen

Planen Sie so, wie Sie es durchhalten. Ein Beitrag alle zwei Wochen, der erscheint, schlägt einen wöchentlichen Plan, der nach einem Monat reißt. Legen Sie außerdem fest, wer schreibt, wer gegenliest und wer veröffentlicht. Bei Teams von ein bis zwei Personen ist das oft dieselbe Person. Dann notieren Sie trotzdem getrennte Termine für Schreiben und Prüfen. KI kann einen Text für Sie gegenlesen und Tipps zur Optimierung des Textes geben sowie zur Tonalität und der Konsistenz Ihres Textes.


So kann eine Zeile Ihres Plans aussehen:


Monat

Thema

Suchbegriff

Format

Verantwortlich

Status

Beispielmonat

Wie Sie ein Briefing für Texter schreiben

Texter beauftragen

Ratgeber

Name

In Arbeit


Fügen Sie Spalten hinzu, die Ihnen helfen, etwa Abgabetermin oder Link zum Beitrag. Streichen Sie, was Sie nie ausfüllen.


Schritt 5: Planen, schreiben, prüfen und auswerten

Schreibtisch mit Monatskalender, aufgeschlagenem Notizbuch mit Stift und Lupe über einem Raster mit gelben Blöcken

Tragen Sie Ihre Themen jetzt in den Kalender ein, am besten für die nächsten zwei bis drei Monate. Weiter vorauszuplanen ist selten sinnvoll, denn Ihr Angebot und Ihre Kunden ändern sich.


Drei Tipps aus der Praxis:


  • Halten Sie ein bis zwei Pufferbeiträge bereit. Fällt ein Termin aus, springt einer ein.

  • Legen Sie eine Freigabe fest. Wer entscheidet, dass ein Beitrag fertig ist?

  • Links zu anderen Blogbeiträgen oder zu einer bestimmten Seite Ihres Internetauftritts


Prüfen Sie nach einigen Wochen, welche Beiträge gelesen werden und welche zu Anfragen führen. Dafür brauchen Sie keine komplizierte Auswertung. Ein Blick in Ihre Besucherzahlen und Ihr Postfach zeigt, was funktioniert. Passen Sie den Plan danach an.


Häufige Fehler beim Redaktionsplan


  • Zu viele Themen auf einmal. Ein Plan mit 40 Ideen schreckt ab. Starten Sie mit sechs.

  • Eine "potente" Suchphrase. Ziel ist ein optimales Verhältnis zwischen Suchvolumen und Wettbewerb.

  • Keine Verantwortlichen. Was „das Team“ erledigt, erledigt niemand.

  • Zu ehrgeiziger Rhythmus. Besser kleiner starten und steigern.

  • Nie auswerten. Ohne Rückblick wiederholen Sie, was nicht wirkt.


Redaktionsplan selbst erstellen oder erstellen lassen?

Mit diesen fünf Schritten können Sie Ihren Plan selbst aufstellen. Das lohnt sich, wenn Sie Zeit haben und Ihr Angebot gut kennen. Das Erstellen eines Redaktionsplans nach außen zu vergeben ist sinnvoll, wenn Sie

  • neu bewerten möchten, welche Themen zu Ihren Kunden passen,

  • wenn Ihnen die Zeit zum Schreiben fehlt,

  • wenn Ihr Blog bereits ruht und einen frischen Blick braucht.


Wir erstellen individuelle Redaktionspläne für Unternehmen und setzen auf Wunsch auch die Beiträge um.


Wir sitzen in Friedrichshafen am Bodensee. Wenn Sie hier in der Region einen Unternehmensblog betreiben oder starten möchten, besprechen wir Ihren Redaktionsplan gern persönlich mit Ihnen.


Möchten Sie wissen, wie das für Ihren Blog aussehen könnte? Schreiben Sie uns über die Kontaktseite. Wir melden uns bei Ihnen.



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